Deutschland in Trauer um Robert Enke

Robert Enke

Als gestern die Nachricht vom Tod des aktuellen Nationalkeepers über die Medien verbreitet wurde, waren sicherlich viele Fussballfans, aber auch ein großer Teil der Bevölkerung geschockt. Die Frage nach dem Warum bereitet vielen sicherlich großes Kopfzerbrechen. Warum nimmt sich so ein beliebter Sportler und Mensch auf dem Höhepunkt seiner fussballerischen Karriere das Leben? Dass Robert Enke in psychischer Behandlung war, mag ein Zeichen seiner nicht überwundenen Trauer um seine Tochter Lara sein, aber ob sie als Grund für den Suizid anzusehen ist, bleibt bis dato fraglich. An den Reaktionen in der Fussballwelt, sei es die DFB-Spitze um Dr. Theo Zwanziger oder die Nationalspieler, die sich derzeit zusammen auf die kommenden Testspiele vorbereiten, erkennt man den herben Schlag für den Profisport und die tiefe Trauer. Neben den vielen Schlagzeilen imponiert mir vor allem die Homepage seines Vereins – Hannover 96 – die in anerkennender Weise um ihren Keeper trauern. Sein Tod lässt das Geschäft Fussball definitiv in einem anderen Licht erscheinen und bestätigt viele Stimmen die sagen, Geld und Ruhm machen die Menschen nicht unbedingt glücklicher. Fakt ist, dass so eine Nachricht erstmal alles andere zurückstehen lässt. Mein Mitgefühl gilt der Familie und seinen Freunden, die um ihn trauern – Robert Enke (* 24.08.1977 – † 10.11.2009)

Kommentare

11 Kommentare zu “Deutschland in Trauer um Robert Enke”

  1. Steffen Junge am 11. November 2009 10:57

    bin so unsagbar traurig , geschockt und möchte vorallen der familie meine tiefe trauer+ anteilnahme bekunden – unfassbar + ein riesen verlust für den fussballsport für Hannover96+ der deutschen nationalmannschaft und vorallen seinen lieben + vielen fans

  2. Nico am 11. November 2009 22:41

    Super Worte! Sehr schön geschrieben! Man kann echt nur die Freunden und Bekannten seinen Beileid aussprechen! Und ich finde es ebenso eine sehr schöne Geeste von Hannover96 die Webseite so schlicht zu machen und das “bunti klicki” vom Netzt zu nehmen!

  3. WM 2010 am 20. November 2009 14:17

    Ganz ehrlich: Ich war durch den Tod von Enke mehr geschockt als bei Michael Jackson.

    Mir fällt es schwer, mich in seine Gedanken hineinzuversetzen, aber ich verstehe nicht, wie er seine Frau und sein Adoptivkind im Stich lassen konnte. Aber wenn man nie unter dieser schrecklichen Krankheit leiden musste, kann man sich wahrscheinlich nicht vorstellen, wie groß der Leidensdruck sein muss.

  4. Kathy Schmitz am 21. Dezember 2009 12:29

    Es ist echt sehr traurig. Ich fand den Spiegel Artikel dazu sehr gut, er zeigt richtig, dass Enke unter einem so großen Druck war und wie schlimm die Krankheit ist..

  5. Max am 21. Dezember 2009 23:50

    Enkes Tod hat mich sehr getroffen. Er war mir ein Vorbild im Tor sowie im normalen Leben. Wie gefährlich Depressionen sind und das sie jeder haben kann ist mir nun viel bewusster geworden. Robert Du warst und bleibst ein Ausnahmetorwart!

  6. Schüttguttechnik am 18. Januar 2010 15:57

    Auch jetzt, zwei Monate nach seinem Tod bin ich immer noch sehr betroffen! Es ist einfach unfassbar traurig, dass er von uns gegangen ist! Ich hoffe, seine Frau und seine Tochter haben genug Kraft das durchzustehen!

  7. Claudius M. am 7. Februar 2010 22:33

    Ich bin auch noch sehr betroffen. Muss oft daran denken, weil er ja auch bei Fifa 10 und so noch der Torwart ist, so vergisst man das erst recht nicht. Da fühl ich mich immer schlecht, wenn ich Fifa spiele und dabei ein Glas Rotwein trinke…

  8. Leon am 19. Februar 2010 23:52

    Auch noch lange danach finde ich es traurig, immer und immer wieder. Ich weiß auch nicht, ob er den ganzen Rummel in den medien, den casino betrug, usw. gewollt hätte.

  9. unlanceclaith am 4. März 2010 18:14

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  10. Udo am 4. Juni 2010 10:51

    Miss u Robert :(

  11. Ricko am 11. Juni 2010 12:19

    Er würde zur WM total gut passen :( Trauer*

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