Hoffelner aus dem Koma erwacht

Wie die BILD-Zeitung berichtet, ist der Urberacher Keeper Jürgen Hoffelner nach dem schweren Zusammenprall und der mehrstündigen Operation wieder aus dem künstlichen Koma erwacht. Auch wenn er noch nicht wieder sprechen kann, befindet er sich auf dem Wege der Besserung. Es werden wohl aber noch einige Eingriffe folgen, bis er das Krankenhaus wieder verlassen kann. Hoffen wir mal das alles weiterhin so positiv verläuft und er bald wieder im Kasten stehen wird. Alles gute weiterhin für eine erfolgreiche Genesung…

Schwerer Zusammenprall in der Hessenliga

FC Viktoria 09 UrberachFür einen Torwart ist es jedesmal sehr riskant, wenn er sich einem 1zu1 Duell mit dem gegnerischen Stürmer stellen muss. Der Kontrahent kommt meist aus vollem Lauf auf den eigenen Kasten zu, und man versucht alles machbare und mögliche, um ihn am erfolgreichen Torabschluss zu hindern. So auch geschehen bei einer Partie der Hessenliga zwischen dem Tabellenführer FC Viktoria 09 Urberach und dem FC Eschborn. Der 35-jährige Schlussmann der Urberacher, Jürgen Hoffelner, prallte bei dem Versuch, einen langen Ball per Hechtsprung zu klären, mit dem Stürmer Sascha Volk zusammen. Dabei traf das Bein von Volk, Hoffelner mit voller Wucht im Gesicht. Der Schlussmann zog sich schwerste Gesichtverletzungen zu und verschluckte obendrein seine Zunge. Der Arzt der Urberacher rettete ihm das Leben, in dem er ihm diese schnell aus dem Rachen zog. Daraufhin wurde der Keeper sofort ins Krankenhaus transportiert, in ein künstliches Koma versetzt und anschließend operiert. Wie es ihm derzeit geht konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen, jedoch findet man auf der Homepage des FC Viktorias eine Art Entschuldigung von Sascha Volk, in der er das Geschehene bedauert. Von hier aus auf jeden Fall gute Genesungswünsche! Der Vorfall erinnert sehr stark an den Zusammenprall von Petr Cech im Oktober 2006. Damals prallte er im Spiel gegen den FC Reading mit Stephen zusammen und zog sich einen Schädelbasisbruch zu. Seither spielt er bekannterweise mit einem Schaumstoffhelm.

Update: Wie ich gerade erfahren habe liegt Hoffelner noch im künstlichen Koma, schwebt aber außer Lebensgefahr. Eine erste Diagnose, die eine Hirnblutung bescheinigte, wurde glücklicherweise nicht bestätigt. Jedoch habe er sich wohl “so ziemlich alles gebrochen, was im Gesicht kaputt gehen kann”, so Urberachs Sportlicher Leiter Dietmar Erck. Zudem hat er einige Zähne verloren. Das Spiel wurde übrigens nach dem Vorfall, der sich in der 60. Minute ereignete, sofort abgebrochen…

Rene Adler mit starkem Debüt

DFBWas wurde nicht alles geschrieben und erzählt – viele hatten Angst, dass die Aufgabe für den jungen Rene Adler noch viel zu früh kommt und ihm vielleicht der Druck schaden könnte. Doch gestern Abend hat er es allen bewiesen, sowohl seinen Kritikern, als auch seinen Fans. So ziemlich jeder Gast im Signal Iduna Park unterstützte unserer “Aushilfs” Nummer 1. Schon beim Aufwärmen feierten ihn die Zuschauer wie einen Olli Kahn in seinen besten Tagen. Die ersten Szenen im Spiel überstand Adler dann auch routiniert und avancierte in der zweiten Hälfte zum Garant für den Sieg gegen Russland. Arshavin und Pogrebnyak scheiterten jeweils am deutschen Keeper – nur beim einzigen Gegentreffer nutzten sie ihre Chance konsequent. Sein Jubel nach dem Schlusspfiff fiel dementsprechend groß aus. Und auch seine Teamkollegen beglückwünschten den Leverkusener zu seinem durchaus erfolgreichen Debüt im Dress der Nationalmannschaft. Allem Anschein nach wird Adler auch am kommenden Mittwoch im Kasten stehen. Dann geht es für die DFB-Kicker gegen Wales.

Frank Rost verlängert Vertrag bis 2010

Der Hamburger Schlussmann Frank Rost verlängerte am gestrigen Freitag seinen Vertrag um ein weiteres Jahr, bis zum Ende der Spielzeit 2009/2010. Damit haben sich der HSV und sein Keeper schon recht früh für eine weitere Saison entschieden. Begründet wird dies vorallem mit der wichtigen Rolle, die der 35-jährige Keeper beim HSV einnimmt, sowohl auf dem Platz, als auch außerhalb des Spielfeldes. Er hat sich bei den Norddeutschen ebenso zur Führungspersönlichkeit entwickelt, wie zu seinen Schalker Zeiten bei den Knappen. Und auch nach seiner aktiven Zeit wird Rost wohl dem Verein verbunden bleiben. Die Verantwortlichen planen mit ihm in der sportlichen Abteilung. Welche Position er dort genau einnehmen soll, steht allerdings noch nicht konkret fest. Nur eins ist sicher: Frank Rost fühlt sich in Hamburg sehr sehr wohl…