Poldi und der Tritt des Belgiers

Es ist ja für jeden Torwart immer schwer einzuschätzen, ob man den Weg aus dem 16er antritt oder noch einen Moment abwartet. Wenn man sich für den Weg aus dem Strafraum entschließt, gibt es kein zurück mehr – entweder voll rauslaufen oder überlupft werden. So dachte wohl auch Stijn Stijnen, der belgische Nationaltorwart am vergangenen Mittwoch beim Testspiel gegen Deutschland, als er den heranstürmenden Lukas Podolski am Torerfolg hindern wollte. Wie er dies allerdings anstellte ist normalerweise sofort mit Rot zu bestrafen. Mit gestrecktem Bein vorraus trifft er den Deutschen auf dem Bauch, genauer an den Rippen. Podolski hält sich daraufhin sekundenlang die Brust und zeigt schließlich seine Schürfwunde. Stijnen sagte zu seiner Selbstverteidigung, dass es schade ist, dass er ihn getroffen habe, jedoch wäre es genauso unglücklich gewesen, wenn der Podolskis Knie abbekommen hätte – verständlich – aber nicht akzeptabel…

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