René Higuita beendet seine Karriere

René HiguitaViele werden sicher Fragen, wer ist denn dieser René Higuita? Dem Bild nach zu urteilen, könnte man ihn durchaus mit Carlos Valderrama verwechseln, zumindest frisurentechnisch standen sich die Beiden in nichts nach. Doch der Kolumbianer José René Higuita Zapata, auch bekannt als El Loco (der Verrückte), hat sich mit einer ganz besonderen Leistung für immer in die Geschichtsbücher des internationalen Fußballs eingetragen. Es war der 6. September 1995 im Wembley-Stadion in London, bei einem Freundschaftsspiel seiner Kolumbianer gegen England. Mit einer Parade, die später auch als “Skorpion-Kick” bekannt wurde, rettete der Schlussmann einen Fernschuss kopfüber mit den Hacken zuerst. Natürlich hätte er den Ball auch einfach fangen können, doch dann wäre er mit großer Sicherheit nicht zu einem der verrücktesten Keeper der Welt ernannt worden. Neben dieser Aktion galt Higuita ebenfalls als gefährlicher Freistoßspezialist und wurde erst von einem anderen verrückten Keeper abgelöst – dem Paraguayaner José Luis Chilavert. Auch in seinem Abschiedsspiel zeigte Higuita übrigens sein Können und traf per Freistoß aus gut 30 Metern. Für weitere Informationen über René Higuita verweise ich an dieser Stelle an Wikipedia. Desweiteren empfehle ich die Bilder-Suche von Google für weitere glänzende Schnappschüsse seiner Karriere und den kurzen aber guten Bericht über das Abschiedsspiel von RP-Online. Abschließen möchte ich diesen Ehrenbeitrag natürlich mit dem Zeugnis seiner verrückten Leistung…

Kommentare

3 Kommentare zu “René Higuita beendet seine Karriere”

  1. Pascal am 14. November 2012 11:40

    Schade, er war eine Legende.

  2. Daniel am 12. Juni 2013 18:04

    Ich erinnere mich noch dunkel an dieses Glanzstück von damals :D Interessant ist übrigens auch, dass er damals schon fast 30 war und dennoch noch weitere 15 Jahrem Profifußball gespielt hat. Respekt dafür.

    In nem Freundschaftsspiel kann man sowas aber schonmal machen, er hat sich damit für alle Zeiten ein “denkmal” gesetzt, das immer wieder gezeigt werden wird wenn es um die verrücktesten Aktionen im Fußball geht.

  3. Toni am 16. Februar 2015 08:10

    Immer wieder super anzuschauen dieses Ding. Aber wie Daniel schon sagt: In einem Freundschaftsspiel kann man das natürlich mal machen. Aber es war, ist und bleibt einfach legendär. Damit hat der Mann wirklich Geschichte geschrieben.
    Gruß,
    Toni

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